Ich will fit werden. Ich will Spaß haben. Was ist besser, Boxen oder Kickboxen? Muss ich befürchten ein blaues Auge zu bekommen? Viele Fragen - wir haben die Antworten.
Ich will fit werden. Ich will Spaß haben. Was ist besser, Boxen oder Kickboxen? Muss ich befürchten ein blaues Auge zu bekommen? Viele Fragen - wir haben die Antworten.
In Fitnesszeitschriften und auf Social Media liest man es immer wieder: Boxen und Kickboxen sind ein richtig gutes Fitnesstraining.
Aber was macht diese Sportarten eigentlich so effektiv? Was ist besser für die Fitness – Boxen oder Kickboxen? Und muss ich dafür kämpfen und womöglich mit einem blauen Auge nach Hause gehen?
Völlig verständliche Fragen.
Deshalb schauen wir uns einmal genauer an, was Boxen und Kickboxen mit deiner Fitness machen, worin der Unterschied liegt und ob du dafür tatsächlich kämpfen musst.
Bevor wir beantworten können, welcher Kampfsport besser für deine Fitness geeignet ist, sollten wir uns erst einmal anschauen, was Fitness eigentlich bedeutet.
Marathonläufer, Strongman-Athleten oder Yogis – sie alle sind auf ihre Art fit. Und trotzdem könnte ihr Training kaum unterschiedlicher sein.
Fitness besteht vereinfacht aus fünf grundlegende Bereichen:
Diese Grundfähigkeiten lassen sich wiederum in verschiedene Teilbereiche unterteilen – zum Beispiel Schnellkraft, Kraftausdauer, Maximalkraft, Links-Rechts-, Hand-Fuß- oder Hand-Auge-Koordination usw.
Manche Sportarten konzentrieren sich stark auf einen einzelnen Bereich. Andere trainieren mehrere Fähigkeiten gleichzeitig.
Wenn du keinen Marathon laufen, möglichst dicke Muskeln aufbauen oder einen Spagat lernen möchtest, sondern einfach insgesamt fitter werden willst – wir sagen dazu Alltags-Fitness –, ist ein möglichst vielseitiges und funktionelles Training sinnvoll.
Und genau hier kommt Boxen und Kickboxen ins Spiel.
Boxen und Kickboxen ist Ganzkörpertraining.
Viele Menschen denken beim Boxen zunächst an Arme und Schultern. Das ist allerdings nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Ein guter Schlag beginnt nämlich nicht in der Faust. Er beginnt mit den Füßen.
Die lockere und bewegliche Beinarbeit beansprucht Waden, Oberschenkel und Po-Muskeln. Die Schlag- und Tritttechniken kommen aus einer Körperrotation. Die Hüfte und die Rumpfmuskulatur übertragen die Kraft, während Rücken, Brust, Schultern und Arme die Bewegung vollenden.
Der ganze Körper arbeitet zusammen.
Und genau das macht Boxen und Kickboxen zu einem so tollen Training.
Schlagtechniken trainieren weniger die reine Maximalkraft, dafür aber sehr intensiv Schnellkraft und Kraftausdauer.
Und mal ehrlich: Wie oft musst du im Alltag eine Waschmaschine stemmen? Viel häufiger brauchst du die Fähigkeit, deinen Körper schnell, kraftvoll und kontrolliert zu bewegen.
Beim Boxen und Kickboxen arbeiten Beine, Hüfte, Rumpf, Rücken, Schultern und Arme zusammen.
Beim Kickboxen kommen zusätzlich die Tritte hinzu. Ob Frontkick, Roundhousekick oder andere Tritttechniken: Dabei müssen deine Beine nicht nur Kraft entwickeln, sondern diese Kraft auch kontrolliert und koordiniert einsetzen.
Das ist Ganzkörpertraining pur.
Wenn du beim Training schon einmal mehrere Runden an Schlagpolstern gearbeitet hast, weißt du, was gemeint ist.
Ein paar Sekunden Vollgas.
Dann wieder bewegen.
Wieder schlagen.
Kurz Luft holen.
Und wieder Vollgas.
Diese Wechsel zwischen intensiver Belastung und kurzen Erholungsphasen machen Box- und Kickboxtraining zu einem intensiven Intervalltraining.
Auch das Pratzentraining – Intensität pur:
60, 90 oder 120 Sekunden Vollgas an den Schlagpolstern – Pause – und die nächste Runde.
Der Puls geht hoch, du kommst außer Atem und dein Körper muss sich immer wieder auf neue Belastungen einstellen.
Das kann deutlich intensiver sein, als viele Einsteiger zunächst erwarten. Und genau deshalb ein wichtiger Tipp: Geh es am Anfang locker an. Du musst niemandem etwas beweisen. Auch wer regelmäßig joggt oder Rad fährt, kann überrascht sein, wie anstrengend Boxtraining sein kann. Die Belastung ist einfach eine andere. Steigere dich Schritt für Schritt. Du wirst schnell merken, wie dein Körper sich anpasst und deine Kondition besser wird.
Und irgendwann kommt der Moment, an dem du nach einer harten Runde denkst:
„Wow. Früher hätte ich das niemals geschafft.“
Das ist Fitnessfortschritt, den man spürt.
Boxen und Kickboxen sind Koordination pur.
Viele Einsteiger sind überrascht, dass beim ersten Training nicht nur die Muskeln arbeiten.
Das Gehirn schwitzt gefühlt gleich mit.
Eine Hand schlägt, während die andere die Deckung hält.
Dann kommt eine Kombination:
Jab – Cross – Hook.
Dazu die richtige Fußarbeit.
Dann vielleicht ein Ausweichen.
Ein Schritt zur Seite.
Ein Tritt.
Rechts-Links-Koordination, Hand-Fuß-Koordination, Hand-Auge-Koordination und Reaktionsfähigkeit kommen zusammen.
Wenn du jetzt denkst:
„Oh Gott, ich habe eine schlechte Koordination. Dann ist das bestimmt nichts für mich.“
Dann können wir dich beruhigen:
Genau deshalb ist es das Richtige für dich.
Du musst das nicht können, wenn du anfängst. Du lernst es. Schritt für Schritt.
Und genau das ist das Schöne daran: Mit jedem Training werden die Bewegungen ein bisschen leichter, flüssiger und automatischer.
Schlagen, Ausweichen, Treten – klar, Kampfsport ist ein top Training für Balance und Beweglichkeit.
Beim Boxen musst du dein Gleichgewicht ständig kontrollieren – beim Vorwärts- und Rückwärtsgehen, beim Ausweichen, bei Richtungswechseln und natürlich während der Schlagtechniken.
Beim Kickboxen kommen Tritte hinzu, das bedeutet Gleichgewicht, Hüftmobilität und Körperkontrolle.
Und damit kommen wir auch schon zu einem der größten Unterschiede zwischen Boxen und Kickboxen:
Die wichtigste Frage ist eigentlich ganz einfach:
Willst du auch treten?
Wenn du dich lieber auf die Händen fokussieren möchtest und anspruchsvolle Hand-Fuß-Koordination eine Herausforderung nach deinem Geschmack ist, dann ist Boxen eine hervorragende Wahl.
Wenn du zusätzlich Tritte lernen möchtest, ist Kickboxen vielleicht genau dein Ding.
Du musst übrigens nicht bereits super beweglich sein, um mit Kickboxen anzufangen. Die Beweglichkeit kommt mit dem Training.
Natürlich kann es bei bestimmten körperlichen Einschränkungen sinnvoll sein, das Training entsprechend anzupassen. Aber du musst weder vor deiner erste Kickboxstunde Spagat können, noch irgendwann später.
Egal, wofür du dich entscheidest:
Du wirst dich viel bewegen, schwitzen, deinen Körper besser kennenlernen und wahrscheinlich deutlich mehr Muskeln spüren, als du erwartet hast.
Genau diese Gedanken tragen wahrscheinlich sehr viele mit sich herum.
„Ich möchte fit werden – aber ich möchte nicht kämpfen. Ich kann es mir nicht erlauben am nächsten Tag mit einem blauen Auge zur Arbeit zu gehen!“
Das ist verständlich, aber die Bedenken sind unnötig.
Du hast vermutlich Bilder aus dem Fernsehen im Kopf: Zwei Kämpfer stehen sich im Ring gegenüber und versuchen, sich gegenseitig auszuknocken.
Das ist Profi-Wettkampfsport. Das ist eine ganz andere Welt.
Natürlich gibt es Box- und Kickboxvereine, die gezielt auf Wettkämpfe vorbereiten. Dort gehört regelmäßiges Sparring selbstverständlich zum Training.
Aber es gibt auch einen völlig anderen Ansatz:
Boxen und Kickboxen als Freizeitsport und Fitness-Workout.
Genau das ist bei uns in der ACADEMY Sportschule Hamburg für die meisten Mitglieder der Fall. Die wenigsten kommen zu uns, um Wettkämpfe zu bestreiten. Sie wollen fit werden, Stress abbauen, Spaß haben und sich richtig auspowern.
Deshalb liegt der Schwerpunkt unseres Trainings auf Technik, Partnerübungen, Schlagpolstern und intensiven Workouts – es ist ein miteinander wachsen, kein gegeneinander kämpfen.
Wir haben durchaus Wettkämpfer:innen bei uns. Und unsere Kickboxtrainerin Karina war selbst lange eine sehr erfolgreiche Wettkampf-Kickboxerin mit zahlreichen Meistertiteln.
Aber du musst kein Wettkämpfer sein, um bei uns Boxen oder Kickboxen zu trainieren.
Du willst gar keinen Körperkontakt?
Dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Wenn du überhaupt kein Sparring und möglichst keinen Körperkontakt möchtest, aber trotzdem ein intensives Training suchst, ist unser Fitness-Kickboxen perfekt für dich.
Eine Stunde Schlagpolstern-Training kann richtig intensiv werden.
Du gibst Gas.
Du schwitzt.
Du kannst abschalten und Stress abbauen.
Du wirst von Runde zu Runde besser.
Und nebenbei trainierst du Kraft, Kondition, Koordination und Reaktionsfähigkeit.
Was den meisten besonders gefällt:
Man kann sich dabei richtig auspowern, ohne dass sich das Training wie „Arbeit“ anfühlt.
Nette Leute treffen, Musik an, Handschuhe an, Partner finden – und los. Alle helfen und motivieren sich gegenseitig, lachen, schwitzen, geben alles. Eine Stunde später bist du müde, glücklich und stolz auf dich – das ist Training in der ACADEMY.
Boxen oder Kickboxen – was soll es jetzt bei dir werden?
Hier kommt das Beste:
Du musst dich nicht schon vor dem ersten Training entscheiden. Du musst dich eigentlich gar nicht entscheiden. Mach doch einfach alles: Boxen, Kickboxen, Fitness-Kickboxen, ganz wie du Lust und Zeit hast.
Probiere es einfach mal aus. Das geht völlig unkompliziert.
Du brauchst keine Vorkenntnisse.
Du musst nicht erst fit werden, bevor du anfängst.
Und du brauchst auch keine eigene Ausrüstung für deine erste Stunde.
Komm einfach in Sportkleidung vorbei und mach ein Probetraining. Du wirst dann schnell merken was dir am meisten Spaß macht.
Wie so viele andere, fragst auch du dich vielleicht danach:
„Warum habe ich damit eigentlich nicht schon früher angefangen?“
Jetzt Probetraining in der ACADEMY Sportschule Hamburg vereinbaren
Wir freuen uns auf dich!
