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"Ich brauche keine Selbstverteidigung. Ich bin schließlich kein gewalttätiger Mensch."
„Kampfsport? Das machen doch nur Leute, die sich hauen wollen.“

Vielleicht verändert sich dein Blick ein kleines bisschen, wenn du diesen Artikel gelesen hast.

 

Ich bin Pazifist – ich brauche keine Selbstverteidigung

Du bist ein vernunftbegabter, ruhiger und besonnener Mensch, der selten Konflikte hat? Wenn es doch einmal zu einer Meinungsverschiedenheit kommt, wird diese verbal ausgetragen. Das ehrt dich. Du kannst stolz auf deinen Charakter sein und solltest daran auch nichts ändern.

Vielleicht denkst du deshalb: „Ich brauche keine Selbstverteidigung. Ich bin schließlich kein gewalttätiger Mensch.“

Und genau darüber lohnt es sich, einmal nachzudenken.

Viele Menschen verbinden Kampfsport und Selbstverteidigung automatisch mit Gewalt. „Kampfsport? Das machen doch nur Leute, die sich hauen wollen.“

Aber ist das wirklich so?

Lass uns gemeinsam einen kurzen Blick auf das Thema Gewalt werfen. Vielleicht verändert sich dein Blick auf Selbstverteidigung dabei ein kleines bisschen.

Die Welt ist nicht immer so friedlich, wie wir selbst

Als friedlicher Mensch neigt man leicht dazu, davon auszugehen, dass andere Menschen ähnlich denken wie man selbst. Die meisten Menschen wollen tatsächlich nichts anderes als ein ruhiges, friedliches Leben.

Sie wollen gesund sein, Arbeit haben, Freunde treffen, eine Familie haben und ihre Kinder in Ruhe aufwachsen sehen.

Und trotzdem gibt es überall Gewalt.

Vom kleinen Streit auf dem Parkplatz über Beschimpfungen und Bedrohungen bis hin zu körperlichen Angriffen und schweren Gewalttaten.

Warum?

Weil Menschen unterschiedlich sind. Wir haben unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Interessen und unterschiedliche Vorstellungen davon, wie man mit Konflikten umgeht.

Die gute Nachricht: Du musst deshalb kein anderer Mensch werden.

Du kannst friedlich bleiben, Konflikte vermeiden und Gewalt ablehnen – und trotzdem lernen, was du tun kannst, wenn du einmal in eine unangenehme oder gefährliche Situation gerätst.

Selbstverteidigung beginnt nicht mit Schlagen

Wenn wir über Selbstverteidigung sprechen, denken viele sofort an Schläge, Tritte und Kampftechniken.

Tatsächlich beginnt gute Selbstverteidigung viel früher.

Gefahren erkennen. Situationen richtig einschätzen. Abstand halten. Konflikte vermeiden. Deeskalieren. Fluchtmöglichkeiten erkennen. Unter Stress handlungsfähig bleiben.

Und natürlich gehört auch dazu, zu wissen, was man tun kann, wenn sich eine Gefahrensituation trotzdem nicht mehr vermeiden lässt.

Genau hier unterscheidet sich ein gutes Selbstschutztraining vom 08/15 Kampfsporttraining mit ein paar zufällig gelernten „Selbstverteidigungstricks“.

Nicht jeder Konflikt ist gleich

Die meisten Konflikte lassen sich vermeiden oder entschärfen. Ein aufgebrachter Mensch auf dem Parkplatz, ein Streit in einer Bar oder eine aggressive Diskussion mit einem Kunden muss nicht automatisch körperlich werden.

Hier kann es die beste Selbstverteidigung sein, gar nicht erst einzusteigen.

Ruhe bewahren. Abstand halten. Nicht provozieren lassen. Sich zurückziehen.

Aber es gibt auch Situationen, in denen du nicht einfach sagen kannst:

„Dann gehe ich eben.“

Vielleicht bist du in einer U-Bahn, einem Bus oder in deinem Büro. Vielleicht bist du mit deinen Kindern unterwegs. Vielleicht versperrt dir jemand den Weg. Vielleicht kommt eine Situation völlig überraschend.

Und manch ein Angreifer agiert mit einer so hohen Aggressivität und Entschlossenheit, dass man keine Chance hat dem zu entkommen.

Das bedeutet nicht, dass du kämpfen sollst.

Es bedeutet nur, dass „Ich vermeide Streit“ und „Ich laufe einfach weg“ kein vollständiges Sicherheitskonzept ist.

Selbstverteidigung ist Risikomanagement

Das klingt zunächst ziemlich technisch. Ist es aber eigentlich gar nicht.

Du hast wahrscheinlich einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Warum? Nicht weil du davon ausgehst, dass du morgen Zeuge eines Unfalls sein wirst und jemanden versorgen oder ggf. sogar wiederbeleben musst.

Du hast den gemacht, weil es gut ist, vorbereitet zu sein, falls doch etwas passiert.

Genauso funktioniert Selbstverteidigung.

Du hoffst, dass du dein Wissen niemals brauchst. Du möchtest nicht kämpfen. Du möchtest niemanden verletzen.

Aber es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, was zu tun ist, wenn du plötzlich handeln musst.

Genau deshalb trainieren auch Menschen Selbstverteidigung, die mit Gewalt eigentlich überhaupt nichts anfangen können.

Ein Pazifist braucht keine Selbstverteidigung?

Vielleicht ist genau das Gegenteil richtig.

Je weniger du Gewalt möchtest, desto wichtiger kann es sein, eine Alternative zu haben, wenn Vermeidung einmal nicht funktioniert.

Wer weiß, dass er sich notfalls wehren kann, muss nicht jede Situation als Kampf betrachten.

Im Gegenteil:

Realistische Selbstverteidigung trainierst du nicht, um Kämpfe zu suchen. Du trainierst sie, um sie möglichst zu vermeiden – und trotzdem handlungsfähig zu bleiben, wenn es darauf ankommt.

Dabei geht es um mehr als um Technik. Es geht um Selbstvertrauen. Um Körpersprache. Um Aufmerksamkeit. Um Stressmanagement. Um Deeskalation. Und natürlich auch darum, sich körperlich wehren zu können.

Gewalt ist nie die Lösung, aber wehrlos zu sein, ist es auch nicht.

Aber sind Kampfsportler nicht alles Schläger?

Eine berechtigte Frage.

Wenn du bisher keine Berührung mit Kampfsport hattest, hast du vielleicht Bilder aus dem Fernsehen im Kopf: Ringkämpfe, Käfigkämpfe, blaue Augen und Menschen, die sich gegenseitig umhauen.

Das ist aber nur ein kleiner Teil der Kampfsportwelt.

Die meisten Menschen, die Kampfsport betreiben, sind ganz normale Menschen von nebenan.

Sie arbeiten im Büro, im Vertrieb, in der Schule, in der Arztpraxis oder an der Supermarktkasse. Sie wollen fitter werden, Stress abbauen, abschalten und Spaß haben.

Und genau das bekommen sie bei uns im Training.

Sie schwitzen, lernen interessante neue Dinge und trainieren und lachen gemeinsam mit anderen netten Menschen.

Niemand möchte am nächsten Morgen mit einem blauen Auge ins Büro oder beim Kunden sitzen. Deshalb trainieren wir in einer entspannten und freundschaftlichen Atmosphäre, in der man sich gegenseitig unterstützt und motiviert.

Und ganz nebenbei lernt man etwas, das keine gewöhnliche Fitness-Sportart bietet:

Wie man sich selbst und andere im Notfall schützen kann.

Das ist es, was wir in der ACADEMY Sportschule Hamburg leben.

Selbstverteidigung ohne Gewaltfantasie

Ein gutes Selbstverteidigungstraining sollte dich nicht aggressiver machen, es sollte dir mehr Sicherheit geben.

Du sollst lernen, Gefahren früher zu erkennen, Situationen richtig einzuschätzen und Konflikte möglichst zu vermeiden.

Du sollst aber auch wissen, was zu tun ist, wenn Vermeidung nicht mehr möglich ist, um dich und deine Lieben schützen zu können. Auch hierbei geht es nicht darum einen Kampf zu gewinnen, sondern darum Verletzungen zu vermeiden und sich der Situation schnellstmöglich und so heile wie möglich entziehen zu können. Genau das ist ein gutes Selbstverteidigungstraining, genau das ist Krav Maga Training.

Genau deshalb ist Selbstverteidigung kein Widerspruch zu einem friedlichen Charakter. Sie kann vielmehr ein Teil davon sein.

So kannst du anfangen

Wenn du Selbstverteidigung einmal ausprobieren möchtest, mach es unkompliziert.

Besuche eine Probestunde in einer guten Krav-Maga-Schule und schau dir an, wie dort trainiert wird.

Achte dabei auf die Qualifikation der Trainer, die Atmosphäre und darauf, wie mit Einsteigern umgegangen wird, ob sie willkommen sind oder nur toleriert werden.

Bei uns in der ACADEMY Sportschule Hamburg freuen wir uns über Anfänger, die sich mal an eine neue Welt probieren wollen. Viele kamen mit genau den gleichen Bedenken, wie du sie vielleicht hast. Und viele sagen nach ihrem ersten Training:

„Warum habe ich eigentlich so lange gewartet?“

Unser Cheftrainer Marcus gehört zu den erfahrenen Selbstschutz-Experten Deutschlands. Er leitet einen Kampfkunst-Verband, ist Mitglied der Technischen Kommission des Deutschen Krav Maga Verbandes, ist Autor des Fachbuches Knife Survival – Taktische Eigensicherung gegen Messerangriffe und gibt bundesweit und international Sicherheitsschulungen für Firmen, Behörden und Schulen. Das gesamte Trainerteam bildet sich regelmäßig fort und unterrichtet auf hohem technischen Niveau, ohne je den Spaß dabei aus dem Auge zu lassen.

Wer in Hamburg nach fundiertem Krav Maga Training sucht, ist in der ACADEMY Sportschule in Hamburg-Eilbek genau richtig.

Du musst kein „Kampfsport-Typ“ sein. Du musst keine Vorerfahrung haben. Und du musst auch keine Lust darauf haben, dich mit anderen zu prügeln.

Du musst nur neugierig sein.

Interesse, es einmal unverbindlich auszuprobieren? Dann klicke hier und vereinbare gleich einen Termin.